Ihr Schrottauto – unser „Brot“

Wenn Ihr Wagen sich endgültig weigert anzuspringen, wenn nach einer Panne eine viel zu teure Reparatur ansteht oder wenn sich der Pickerl-Prüfer weigert, Ihrem fahrbaren Untersatz wegen Rostbefall die Plakette zu erteilen, dann haben Sie zwei Probleme. Sie haben kein Auto, mit dem Sie fahren können. Und Sie haben ein Auto, mit dem Sie nicht fahren können und dass Sie möglichst schnell loswerden wollen und müssen. Wenn Ihr Auto stehen bleibt, kommen wir in Fahrt. Denn unser Geschäft ist der Handel mit Schrott. Wir sind die neuzeitliche, technisch hochgerüstete Variante der Schatzgräber. Und wir wissen, wo wir suchen müssen: In Ihrem alten Wagen!

Altwagen – einst toller Schlitten, jetzt Ärgernis

Was also tun, wenn beispielsweise das Pickerl (Pickerl-Rechner vom ÖAMTC) verweigert und eine Reparatur wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist? Ein Verkauf ist auch keine Option, wer will schon einen Schrotthaufen, mit dem er nicht mehr fahren darf?

Rufen Sie uns an und wir kümmern uns um Ihren Wagen. Wir holen ihn kostenlos ab, Sie sind alle Sorgen los.

Natürlich haben Sie auch eine Alternative. Sie rufen uns nicht an. Aber was dann mit dem Schrottauto? Es an den Straßenrand stellen? Es wird nicht lange dauern, bis die Nachbarn, das Ordnungsamt oder die Polizei Ihnen klar machen, dass öffentliche Straßen nicht gebaut wurden, um als Entsorgungsplätze für Altautos zu dienen. Rare Parkplätze sind nicht für Rostlauben gemacht.

Nun gut, Sie haben einen Hinterhof. Oder einen gemieteten Parkplatz, also kann sich kein Nachbar darüber beschweren, dass ein immobiler Dauerparker seine Chance auf eine Parkmöglichkeit noch weiter vermindert. Sind Sie dann wirklich aus dem Schneider? Wohl kaum. Denn Ihr Hof war für anderes gedacht, als einer Rostlaube Exil zu gewähren. Und selbst bei gemieteten Parkplätzen oder Garagen kommt bald der Auto-Nachfolger und will seinen Platz haben oder man stellt sich die Frage, warum man monatlich eine Stange Geld abdrückt, nur um die Schrottkarre trocken unterzustellen.

Und wie sieht es beispielsweise bei einer Firma aus? Platz auf dem Firmenhof mag vorhanden sein. Aber was bedeutet es für das Image der Firma, wenn sich rostende Altwagen ganz hinten im Hof drängen? Sicherlich nichts Gutes.
Wir fürchten uns nicht vor Rostlauben auf unserem Hof. Im Gegenteil, wir wollen sie. Rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular und wir kümmern uns um Ihren Schrottwagen.

Altwagen – Umweltgefahr und Wundertüte

Würden Sie Ihren Altwagen im Swimmingpool hinter Ihrem Haus parken? Oder freuen Sie sich, wenn Benzin oder Öl aus rostenden Leitungen tropft, in den Boden eindringt und möglicherweise das Grundwasser vergiftet? Eigentlich sind solche Fragen überflüssig. Denn kein Mensch macht sich Illusionen über die Umweltgefahren, die von einem Altwagen ausgehen können. Benzin oder Diesel sind noch im Tank und den Zuleitungen. Kühlerflüssigkeit, Motoröl, Getriebeöl, Batteriesäure – die Liste der umweltschädlichen Substanzen ist lang. Schon deshalb muss sich ein Profi um Ihren Wagen kümmern und Sie haben dadurch eine reines „Umweltgewissen“.

Wir sind Profis. Wir wissen, wie wir mit allen diesen Gefahrenstoffen umgehen müssen, wie wir Sie aus dem Altwagen herausbekommen, entsorgen oder für einen neuen Gebrauchszyklus aufarbeiten.

Aber der Schrottwagen ist nicht bloß eine Umweltgefahr. Er ist auch eine Wundertüte. Altautos enthalten eine Vielzahl von Materialien, die wiederverwendet oder auf andere Art genutzt werden können. Im Grunde ist es so, dass wir Altautos behandeln wie Naturvölker ihre Jagdbeute – wir nutzen alles und lassen nichts übrig. Indem Sie uns als erfahrenem und erprobtem Schrotthändler Ihr Auto verkaufen, tun Sie Ihrem Geldbeutel etwas Gutes, tun Sie der Umwelt etwas Gutes und tun Sie auch der Gesamtwirtschaft etwas Gutes.

Einen Altwagen beispielsweise im Meer zu versenken oder in einer Wüste zu vergraben, wäre pure Verschwendung.
Wenn bisher immer von Autos die Rede war, so gilt das ebenso für andere Fahrzeuge, die vielleicht bei Ihnen im Lager unterwegs sind oder für Anlagen und größere Maschinen.

Schrottfahrzeuge – immer noch verborgene Werte

Vielen Menschen ist nicht klar, dass ihr altes Auto noch einen Wert besitzt. Kein Wunder. Denn den Wert besitzt es auch nur, wenn wir ins Spiel kommen. Wir haben die Kenntnisse und die Ausrüstung, um aus Ihrem Schrottauto das herauszuholen, was wertvoll ist. Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns online. Unsere Mitarbeiter werden Ihnen bald einen Besuch abstatten, sich Ihr rostendes Schätzchen anschauen und Ihnen den Preis nennen, den wir Ihnen dafür bieten können. Wenn Sie einschlagen, kümmern wir uns um den Rest. Denn wir haben die Fahrzeuge und Geräte, um Ihren Schrottwagen wegzuschaffen.

Und welchen Wert hat mein Auto denn noch, werden Sie vielleicht fragen? Fangen wir mit den Reifen an. Manchmal sind die Reifen noch das beste Teil des Wagens. Man kann sie aufarbeiten und neu verwenden. Auch wenn Ihr Wagen keinen Zentimeter mehr fährt, hat er noch Aggregate, die intakt sind. Es lohnt sich, sie auszubauen und zu lagern. Denn verschiedene Autotypen haben auch typische Schwachstellen, die Lichtmaschine beispielsweise, aber es kann auch das hintere linke Bremslicht sein. Hier sind andere Fahrer froh, wenn sie ein preiswertes Ersatzteil finden.

Oder denken wir an die Batterie: wertvoll. Der Katalysator: wertvoll. Das Kupfer in den Kabelbäumen: wertvoll. Die Metalle in den elektronischen Bauteilen: wertvoll. Die verbauten Leichtmetalle, die immer mehr zum Einsatz kommen: wertvoll.
Unsere Aufgabe ist es, diese Rohstoffe – und dabei muss es sich nicht zwangsläufig nur um Metalle handeln – zu trennen und möglichst sortenrein aufbereitet der Industrie erneut zur Verfügung zu stellen. Die Logik dahinter ist simpel: Aus Schrott lässt sich viel energiesparender neuer Stahl herstellen, als wenn der Weg über das Erz aus der Grube genommen wird.
Wir können auch nicht alles. Aber wir wissen, wer es kann und transportieren den Schrott, wenn nötig, zu Firmen, die sich beispielsweise auf die Wiederverwertung elektronischer Bauteile spezialisiert haben.

Im Schrottgeschäft ist viel technisches Wissen nötig, viel Erfahrung und vor allem der richtige Maschinenpark. Unser Schrottauto-Ankauf hat diesen Hintergrund. Wir sorgen dafür, dass Schrott kein Müll ist, sondern zu einem wertvollen Wirtschaftsgut wird, zu einem Rohstoff, von dem unsere Wirtschaft profitiert, der Energie einspart und damit uns allen eine Umwelt-Dividende garantiert.

Wenden Sie sich daher an uns, an die seit vielen Jahren bewährten und seriösen Profis. Wir garantieren Ihnen einen fairen Preis, einen Rundum-Service und eine ökologisch und ökonomisch optimale Entsorgung Ihres Fahrzeugs.
Rufen Sie uns an, wir beantworten Ihnen alle Fragen, schicken unsere Mitarbeiter zur Bewertung, übernehmen den Abtransport. Rufen Sie an oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Damit Ihr Schrott zu unserer Aufgabe wird!

„Reden wir Schrott“ – Plädoyer für den Schrotthandel

Das „Deutsche Wörterbuch“ der Gebrüder Grimm führt auch den Begriff „Schrott“ auf, der damit sozusagen in den Adelsstand der Sprache erhoben wird. Allerdings ist der Eintrag äußerst knapp, es wird nämlich lediglich auf den mehrseitigen Artikel über „Schrot“ verwiesen. Hier erfährt der geneigte Leser dann, dass Schrot beispielsweise ein von einer Münze abgeschnittenes Stück bedeuten kann oder sich auf zerkleinerte Teile einer ehemals größeren Einheit bezieht.
In der Alltagssprache hat der Begriff Schrott inzwischen eine abwertende Bedeutung. „Das Teil ist Schrott“ meint, dass ein Gebrauchsgegenstand entweder seine Funktionstüchtigkeit verloren hat oder aber die erhoffte Qualität und Brauchbarkeit gar nicht besitzt. Und wenn die holde Lebenspartnerin den Satz „Rede doch keinen Schrott“ äußert, ist es sowieso an der Zeit die Diskussion zu beenden und einen Blumenstrauß zu kaufen. Der schlechte Ruf ist verständlich, schließlich handelt es sich bei Schrott auf den ersten Blick um puren Abfall.

Abfall, aber kein Müll

Es gibt Schrott, der war Sekunden vorher noch Teil eines wertvollen Werkstückes. Doch dann kam die Fräsmaschine oder die Drehbank und nun liegt auf dem Boden der Werkhalle ein weiterer metallischer Span. In der metallverarbeitenden Industrie fällt dieser sogenannte Neuschrott an. Dieses Material zu sammeln und einer Wiederverwertung zuzuführen ist ein Grundgebot klugen Wirtschaftens. Und wird im besagten Fall auch noch dadurch erleichtert, dass man weiß, um welches Material es sich handelt und meist keine komplizierte Technologie zur Sammlung und sortenreinen Trennung notwendig ist. Mal abgesehen von einem Besen.
Komplizierter wird es, wenn beispielsweise Autos, Flugzeuge, Eisenbahnen, Maschinen, Schiffe oder allgemein metallhaltige Gegenstände altersbedingt aussortiert werden. Hier spricht man vom Altschrott und was an der Drehbank der Firma XY der Besen der mehr oder weniger motivierten Azubis erledigt, ist in diesem Fall die Aufgabe von hochspezialisierten Unternehmen, die dem Autowrack mit physikalischer Raffinesse und High-Tech-Ausrüstung zu Leibe rücken.
In unseren Breiten sind in den allermeisten Fällen Altwagen das Objekt der Bearbeitung. Schiffe werden auf sogenannten Abwrackwerften in Schrott zurückverwandelt. Nach Schätzungen werden von 100 Schiffen, die zum Abwracker geschleppt werden, 70 bis 80 in Bangladesch, China, Indien und Pakistan verarbeitet. Besonders bekannt – und wegen der Arbeitsbedingungen berüchtigt – sind die Abwrackwerften am Strand des pakistanischen Gadani, nahe Karatschi am Arabischen Meer. Hier werden die Schiffe ohne weiteren Aufwand mit voller Maschinenkraft auf den flachen Strand gefahren. In den Spitzenzeiten arbeiteten rund 30.000 Arbeiter in der dortigen Abwrackindustie und produzierten pro Jahr etwa 1 Millionen Tonnen Stahlschrott. Die Arbeitsbedingungen und Sicherheitsstandards sind allerdings, wie schon angedeutet, ein anderes, düsteres, Kapitel.
Es zeigt sich hier jedoch, wie wertvoll und begehrt Schrott ist. Eine Zahl kann dabei genügen. Derzeit verbrauchen die Stahl- und Gießereiunternehmen weltweit über eine halbe Milliarde Tonnen an eisenhaltigem Schrott (Fe-Schrott).

Daumen hoch für Schrott

Die Verwertungsbetriebe machen sich in mehrfacher Hinsicht verdient. Da ist einmal die Tatsache, dass Altwagen, die am Straßenrand oder im Wald vor sich hinrosten, keine Bereicherung des urbanen Umfeldes oder der Natur sind. Gut also, wenn sie Richtung Schrotthändler verschwinden. Nicht in allen Ländern wird das so rigoros gehandhabt wie in unseren Breiten, aber südländische Lockerheit ist in diesem Fall nicht angebracht.

Denn erstens gehen von der Altfahrzeugen Gefahren für die Umwelt aus. Wer seine alte Rostlaube ins Wäldchen fährt, wird sich vorher nicht um die Entsorgung gefährlicher Stoffe gekümmert haben. In dieser Hinsicht übernimmt die Altautoverwertung eine hohe Verantwortung und wird ihr dank zahlreicher Vorsichtsmaßnahmen auch gerecht.

Der zweite Punkt ist der Schrottschatz, der in jedem Wagen steckt. In jedem Automobil ist eine Vielzahl von Materialien verbaut, beinahe alle können auf die eine oder andere Art wieder- oder weiterverwendet werden. Teils recht überraschend für den Laien, wenn man beispielsweise ehemalige Sitzpolster als Heizmaterial einsetzt oder letzte Reste des einst stolzen Automobils als Zuschlagstoffe für die Bauindustrie nutzt.

Schrott ist pure Energie

Wesentlicher Punkt für den Wert, den Schrott hat, ist die Energie, die man braucht oder eben nicht braucht, um Neumaterial zu gewinnen. Um Stahl aus Erz zu gewinnen – also der „konventionelle“ Weg der Verhüttung – braucht man doppelt so viel Energie, als wenn man Stahlschrott als Ausgangsstoff zur Verfügung hat.
Schrott & Altmetall

Um das Beispiel zu konkretisieren: Pro Tonne Stahl liegt die Energieersparnis so hoch, dass eine vierköpfige Durchschnittsfamilie damit ihren Energieverbrauch für ein halbes Jahr decken könnte. Und dies wohlgemerkt bezogen auf eine einzige Tonne Stahl. Da kommt also was zusammen, wenn man sich die 21 Millionen Tonnen, die pro Jahr allein in der deutschen Stahlproduktion verbraucht werden, vor Augen führt. In der gesamten EU sind es dann schon 116 Millionen Tonnen.

Trennung ist wichtig

Das Beispiel eines Automobils zeigt, dass die höchst unterschiedlichen Materialien erst einmal getrennt werden müssen. Kabelschrott, Elektronikschrott, verschiedene Leichtmetalle sind nur drei willkürliche Beispiel für die Vielfalt, die sich hinter dem Begriff „Schrott“ verbirgt.
Die Bedeutung des Rohstoffes Schrott unterstreicht, dass es ein „europäisches Schrottsortenliste für Fe-Schrotte“ gibt. Zu den möglichen Einteilungskriterien von Schrott gehören die Größe der Teile oder das Ausgangsmaterial wie Blech, Kupfer, Aluminium und so weiter. Schließlich ist die Reinheit ein wichtiger Maßstab. Das klingt zuerst einmal seltsam, wird aber einleuchtend, wenn man sich den Unterschied zwischen einem Kupferrohr und einem Kupferohr mit aufgeschweißter Dämmfolie verdeutlicht. Je raffinierter die Schrottverarbeitung, desto sortenreiner ist der Schrott. Das schlägt sich dann auch in den Preisen nieder. Je nach Material kann der Preis für eine Tonne Schrott wenige Euro betragen, aber bei besonders reinem und wertvollem Material auch eine fünfstellige Summe erreichen.

Wiederverwertung? – Da geht noch was!

Der Recyclinganteil von Stahlschrott wird für die USA mit 60% angegeben, in der EU liegt er bei 56%, Deutschland liegt mit 45% knapp vor Russland und Japan. 45%? Ja, hallo, das klingt doch nach einer Steigerungsmöglichkeit! Natürlich ist der Anteil auch der Tatsache geschuldet, dass dortzulande vor allem hochwertige Spezialstähle gekocht werden, während man das Geschäft mit der Massenware längst der ausländischen Konkurrenz überlassen musste.

Im Grunde ist die Sache mit dem Schrott in Österreich gut organisiert. Altmetall kann an kommunalen Sammelstellen abgegeben werden oder wird durch die Sperrmüllabfuhr entsorgt. Daneben gibt es den klassischen Schrottsammler, der zwischenzeitlich fast verschwunden war und inzwischen mit seiner Glocke oder seinem Musikgedudel wieder dazugehört. Nicht immer zur Freude der Kommunen, denn die können mit dem Altmetall ebenso gut Geschäfte machen wie der Kleinunternehmer, der sammelnd umher fährt. Für den betroffenen Bürger ist es allerdings meist von Vorteil, wenn er sich nicht mit Anträgen und Terminen herumschlagen muss, sondern dass es ausreicht, den alten Kram an den Straßenrand zu legen.

Wie auch immer – als zweite Stufe kommt der – wieder einmal „klassische“ – Schrottplatz ins Spiel, auf dem der Schrottsammler seine Beute verkauft. Schrottplatz klingt nicht nach viel, könnte aber ohne Übertreibung als „Kompetenzzentrum für Recycling“ firmieren. Hier finden sich die Fachkräfte und die Technologie, um das Altmetall zu sortieren und zu säubern. Der letzte Schritt ist das nicht, denn von hier aus wandert der Schrott teilweise zu einem weiteren Spezialisten, der sich beispielsweise um den Kabelschrott oder um den Elektronikschrott kümmert. Vorzugsweise beim Kabelschrott ist es wichtig, den wertvollen Kupferdraht von der Isolierung zu trennen und dies – in unseren Breiten selbstverständlich, in anderen Ländern leider seltener praktiziert – ohne Mensch und Umwelt durch giftige Abfallstoffe zu gefährden. Neben den Betreibern von kleineren Schrottplätzen gibt es in Österreich eine knappe Handvoll größerer Unternehmen, die ihren Schrott meist direkt von der Industrie beziehen.

Schrott ist ein Vorbild

Wiederverwertung ist eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Aufgabe. Der Schrotthandel hat hier in Bezug auf Altmetall eine Effizienz und eine Qualitätsstufe erreicht, die für andere Materialien bisher nur ein Zukunftsziel sind. Wer „Schrott redet“ könnte also auch gute Ratschläge für eine kluge Weiterentwicklung geben.