Ihr Schrottauto – unser „Brot“

Wenn Ihr Wagen sich endgültig weigert anzuspringen, wenn nach einer Panne eine viel zu teure Reparatur ansteht oder wenn sich der Pickerl-Prüfer weigert, Ihrem fahrbaren Untersatz wegen Rostbefall die Plakette zu erteilen, dann haben Sie zwei Probleme. Sie haben kein Auto, mit dem Sie fahren können. Und Sie haben ein Auto, mit dem Sie nicht fahren können und dass Sie möglichst schnell loswerden wollen und müssen. Wenn Ihr Auto stehen bleibt, kommen wir in Fahrt. Denn unser Geschäft ist der Handel mit Schrott. Wir sind die neuzeitliche, technisch hochgerüstete Variante der Schatzgräber. Und wir wissen, wo wir suchen müssen: In Ihrem alten Wagen!

Altwagen – einst toller Schlitten, jetzt Ärgernis

Was also tun, wenn beispielsweise das Pickerl (Pickerl-Rechner vom ÖAMTC) verweigert und eine Reparatur wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist? Ein Verkauf ist auch keine Option, wer will schon einen Schrotthaufen, mit dem er nicht mehr fahren darf?

Rufen Sie uns an und wir kümmern uns um Ihren Wagen. Wir holen ihn kostenlos ab, Sie sind alle Sorgen los.

Natürlich haben Sie auch eine Alternative. Sie rufen uns nicht an. Aber was dann mit dem Schrottauto? Es an den Straßenrand stellen? Es wird nicht lange dauern, bis die Nachbarn, das Ordnungsamt oder die Polizei Ihnen klar machen, dass öffentliche Straßen nicht gebaut wurden, um als Entsorgungsplätze für Altautos zu dienen. Rare Parkplätze sind nicht für Rostlauben gemacht.

Nun gut, Sie haben einen Hinterhof. Oder einen gemieteten Parkplatz, also kann sich kein Nachbar darüber beschweren, dass ein immobiler Dauerparker seine Chance auf eine Parkmöglichkeit noch weiter vermindert. Sind Sie dann wirklich aus dem Schneider? Wohl kaum. Denn Ihr Hof war für anderes gedacht, als einer Rostlaube Exil zu gewähren. Und selbst bei gemieteten Parkplätzen oder Garagen kommt bald der Auto-Nachfolger und will seinen Platz haben oder man stellt sich die Frage, warum man monatlich eine Stange Geld abdrückt, nur um die Schrottkarre trocken unterzustellen.

Und wie sieht es beispielsweise bei einer Firma aus? Platz auf dem Firmenhof mag vorhanden sein. Aber was bedeutet es für das Image der Firma, wenn sich rostende Altwagen ganz hinten im Hof drängen? Sicherlich nichts Gutes.
Wir fürchten uns nicht vor Rostlauben auf unserem Hof. Im Gegenteil, wir wollen sie. Rufen Sie uns an oder nutzen Sie unser Kontaktformular und wir kümmern uns um Ihren Schrottwagen.

Altwagen – Umweltgefahr und Wundertüte

Würden Sie Ihren Altwagen im Swimmingpool hinter Ihrem Haus parken? Oder freuen Sie sich, wenn Benzin oder Öl aus rostenden Leitungen tropft, in den Boden eindringt und möglicherweise das Grundwasser vergiftet? Eigentlich sind solche Fragen überflüssig. Denn kein Mensch macht sich Illusionen über die Umweltgefahren, die von einem Altwagen ausgehen können. Benzin oder Diesel sind noch im Tank und den Zuleitungen. Kühlerflüssigkeit, Motoröl, Getriebeöl, Batteriesäure – die Liste der umweltschädlichen Substanzen ist lang. Schon deshalb muss sich ein Profi um Ihren Wagen kümmern und Sie haben dadurch eine reines „Umweltgewissen“.

Wir sind Profis. Wir wissen, wie wir mit allen diesen Gefahrenstoffen umgehen müssen, wie wir Sie aus dem Altwagen herausbekommen, entsorgen oder für einen neuen Gebrauchszyklus aufarbeiten.

Aber der Schrottwagen ist nicht bloß eine Umweltgefahr. Er ist auch eine Wundertüte. Altautos enthalten eine Vielzahl von Materialien, die wiederverwendet oder auf andere Art genutzt werden können. Im Grunde ist es so, dass wir Altautos behandeln wie Naturvölker ihre Jagdbeute – wir nutzen alles und lassen nichts übrig. Indem Sie uns als erfahrenem und erprobtem Schrotthändler Ihr Auto verkaufen, tun Sie Ihrem Geldbeutel etwas Gutes, tun Sie der Umwelt etwas Gutes und tun Sie auch der Gesamtwirtschaft etwas Gutes.

Einen Altwagen beispielsweise im Meer zu versenken oder in einer Wüste zu vergraben, wäre pure Verschwendung.
Wenn bisher immer von Autos die Rede war, so gilt das ebenso für andere Fahrzeuge, die vielleicht bei Ihnen im Lager unterwegs sind oder für Anlagen und größere Maschinen.

Schrottfahrzeuge – immer noch verborgene Werte

Vielen Menschen ist nicht klar, dass ihr altes Auto noch einen Wert besitzt. Kein Wunder. Denn den Wert besitzt es auch nur, wenn wir ins Spiel kommen. Wir haben die Kenntnisse und die Ausrüstung, um aus Ihrem Schrottauto das herauszuholen, was wertvoll ist. Rufen Sie uns an oder kontaktieren Sie uns online. Unsere Mitarbeiter werden Ihnen bald einen Besuch abstatten, sich Ihr rostendes Schätzchen anschauen und Ihnen den Preis nennen, den wir Ihnen dafür bieten können. Wenn Sie einschlagen, kümmern wir uns um den Rest. Denn wir haben die Fahrzeuge und Geräte, um Ihren Schrottwagen wegzuschaffen.

Und welchen Wert hat mein Auto denn noch, werden Sie vielleicht fragen? Fangen wir mit den Reifen an. Manchmal sind die Reifen noch das beste Teil des Wagens. Man kann sie aufarbeiten und neu verwenden. Auch wenn Ihr Wagen keinen Zentimeter mehr fährt, hat er noch Aggregate, die intakt sind. Es lohnt sich, sie auszubauen und zu lagern. Denn verschiedene Autotypen haben auch typische Schwachstellen, die Lichtmaschine beispielsweise, aber es kann auch das hintere linke Bremslicht sein. Hier sind andere Fahrer froh, wenn sie ein preiswertes Ersatzteil finden.

Oder denken wir an die Batterie: wertvoll. Der Katalysator: wertvoll. Das Kupfer in den Kabelbäumen: wertvoll. Die Metalle in den elektronischen Bauteilen: wertvoll. Die verbauten Leichtmetalle, die immer mehr zum Einsatz kommen: wertvoll.
Unsere Aufgabe ist es, diese Rohstoffe – und dabei muss es sich nicht zwangsläufig nur um Metalle handeln – zu trennen und möglichst sortenrein aufbereitet der Industrie erneut zur Verfügung zu stellen. Die Logik dahinter ist simpel: Aus Schrott lässt sich viel energiesparender neuer Stahl herstellen, als wenn der Weg über das Erz aus der Grube genommen wird.
Wir können auch nicht alles. Aber wir wissen, wer es kann und transportieren den Schrott, wenn nötig, zu Firmen, die sich beispielsweise auf die Wiederverwertung elektronischer Bauteile spezialisiert haben.

Im Schrottgeschäft ist viel technisches Wissen nötig, viel Erfahrung und vor allem der richtige Maschinenpark. Unser Schrottauto-Ankauf hat diesen Hintergrund. Wir sorgen dafür, dass Schrott kein Müll ist, sondern zu einem wertvollen Wirtschaftsgut wird, zu einem Rohstoff, von dem unsere Wirtschaft profitiert, der Energie einspart und damit uns allen eine Umwelt-Dividende garantiert.

Wenden Sie sich daher an uns, an die seit vielen Jahren bewährten und seriösen Profis. Wir garantieren Ihnen einen fairen Preis, einen Rundum-Service und eine ökologisch und ökonomisch optimale Entsorgung Ihres Fahrzeugs.
Rufen Sie uns an, wir beantworten Ihnen alle Fragen, schicken unsere Mitarbeiter zur Bewertung, übernehmen den Abtransport. Rufen Sie an oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Damit Ihr Schrott zu unserer Aufgabe wird!

Autobatterie: Kraftwerk, Problemkind und SCHATZ der Autoverwertung

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Ohne Batterie fährt kein Auto. Der Satz gilt im doppelten Sinn: Der optisch wenig aufregende Kasten im Motorraum sorgt dafür, dass der Motor überhaupt in Gang gesetzt werden kann. Autobesitzer, deren Batterie irgendwann altersbedingt Schwächeanfälle hat, wissen ein trauriges Lied davon zu singen. Denn und damit ist die zweite Bedeutung angesprochen – die gute alte Anlasskurbel existiert nicht mehr. Die älteren Jahrgänge können sich noch daran erinnern, dass Renault seinem R 4 eine entsprechende Öffnung unterhalb der Motorhaube spendierte, durch die man bei Bedarf die Handkurbel stecken konnte. Bei heutigen Wagen scheint allein die Idee lächerlich. Selbst das Anschieben ist wegen der empfindlichen Katalysatortechnik ein Tabu.

Ohne Batterie läuft oder rollt also gar nichts

Da Batterien im Laufe eines Autolebens ausgetauscht werden müssen, übersteigt die Zahl der Batterien diejenigen der Automobile um einiges. Ein weiterer Aspekt kommt hinzu. Die als Zukunftstechnik propagierten Elektromobile brauchen eine vermehrte Anzahl an wiederaufladbaren Akkumulatoren, im Fachjargon als Sekundärbatterie bezeichnet. Auch die Freude darüber, dass man mittels E-Bike jede Steigung munter bezwingen kann, lenkt von der Tatsache ab, dass auch bei diesen Zweirädern Akkus für den komfortablen Vortrieb sorgen. Die Stromspeicher werden ständig weiterentwickelt und in ihrer Speicherkapazität verbessert. Nach bisherigem Stand der Dinge werden allerdings auch die genialsten Ingenieurleistungen eines der Charakteristika der viereckigen Kraftkerle nicht ändern können: Sie stecken voller Materialien, die nicht in die Umwelt gelangen sollten und die unter die Kategorie „hochgiftig“ fallen. Und wenn in anderen Fällen keine gravierenden Gesundheitsgefährdungen zu befürchten sind, so sind solche Metalle wie Nickel als Allergieauslöser verrufen – der Modeschmuck lässt grüßen.
Allerdings bedeutet gefährlich und hochgiftig noch lange nicht wertlos.

Batterierecycling bringt doppelten Gewinn

Eine ausrangierte Autobatterie der Wiederverwertung zuzuführen, hat also unter zwei Aspekten einen Sinn. Einmal die Vermeidung schwerer Umweltschäden, die unvermeidbar wären, wenn man die gebrauchten Batterien einfach in die Landschaft oder auf eine Deponie werfen würde. Zum anderen sind Fahrzeugbatterien auch kleine Schatzkästchen. Die enthaltenen Stoffe haben einen beträchtlichen Wert. Zudem ist der Aufwand, mit dem diese Stoffe getrennt und einer erneuten Nutzung zugeführt werden können, teilweise wesentlich geringer, als wenn man die gesamte Kette vom Abbau der Metalle, ihrem Transport, ihrer Aufarbeitung, von Neuem in Gang setzen würde.
Autoverwertung – und die Verwertung von Autobatterien ist ein Teil dieser Industrie – erschließt also, sozusagen auf sekundäre Art, Bodenschätze und Rohstoffe, die es in unserem Land teilweise gar nicht gibt.

Der Shredder – der Beginn aller Autoverwertung

Was für den ausrangierten fahrbaren Untersatz gilt – bei dem die Fahrzeugbatterie schon im ersten Bearbeitungsschritt entfernt wurde – gilt auch für die Batterien selbst. Sie kommen in Kontakt mit einer der brutalsten Zerstörungsmaschinen, die die zivile Industrie vorzuweisen hat – dem Hacker oder Shredder. Zwei gegenläufig rotierende, mit Zähnen versehene Walzen zerkleinern das Material.
Im Fall der Autobatterien dient dieser Vorgang dazu, die Gehäuse zu brechen und damit die darin enthaltene Batteriesäure freizusetzen. Damit die prekäre Flüssigkeit nicht in die Umwelt gelangt, werden Vorkehrungen getroffen: Der gesamte Vorgang findet innerhalb einer Edelstahlwanne statt. So kann die Säure restlos aufgesaugt werden. Sie wird anschließend filtriert und in Tanks gelagert, bis sich ein spezialisiertes Unternehmen um ihre Wiederverwertung kümmert.

Ab in den Ofen

Was nach der Shredderbehandlung übrig bleibt, sind aufgebrochene, säurefreie Gehäuse. In jedem sind allerdings einige Kilo Blei enthalten und der nächste Schritt dieser ganz besonderen Unterart der Autoverwertung besteht nun darin, dieses Blei zu lösen.

Dazu werden die Gehäuse, vermischt mit Schlacke in einen Schachtofen eingebracht. Dabei ist die Schlacke diesen Weg schon einmal gegangen.
In regelmäßig Abständen wird die flüssige, glühende Schlacke des Schachtofens in Zuckerhut-förmige Auffangbehälter gegossen. Nach der Abkühlung wird der erkaltete und feste Inhalt der Formen auf den Schlackenplatz gebracht. Die schweren Bleianteile haben sich unten im Tiegel gesammelt. Sie werden als „Bleistein“ bezeichnet und mit einem Bagger von dem Rest, der Schlacke, getrennt. Der Bleistein wird in einem spezialisierten Betrieb weiterbearbeitet, um Blei und Schwefel zurückzugewinnen. Die Schlacke kommt, vermischt mit den Altbatterien, wieder in den Ofen – siehe oben.

Höllenhitze macht das Blei flüssig

Im Inneren des Schachtofens herrschen Temperaturen von etwa 1.200 Grad Celsius. Beheizt wird der Ofen mit Koks. Bei dieser Hitze wird das Blei flüssig, sinkt nach unten und kann aus dem Ofen abgelassen werden. Immer noch um die 450 Grad Celsius heiß, hat die so erhaltene Bleimasse eine Reinheit von 97%. Die Fachleute sprechen von „Werkblei“.
An dieser Stelle erklärt sich auch der Lebenszweck der Schlacke – sie nimmt die Unreinheiten des Bleis auf und erleichtert es, sie getrennt aus dem Ofen auszubringen.

Auch Blei muss raffiniert sein

Werkblei hat eine hohe Reinheit, aber die ist noch nicht ausreichend. Die tonnenschweren Bleibarren werden im nächsten Arbeitsschritt in den gasbeheizten Kessel eines Schmelztiegels verfrachtet. Dort wird das Blei wieder verflüssigt. Ziel dieser Aktion ist die Entfernung von Kupferrückständen aus dem Blei. Um das Kupfer „abzufangen“ wird der flüssigen Masse Schwefel zugefügt. Dadurch entsteht Kupfersulfit, das auf der Oberfläche schwimmt und abgeschöpft werden kann.
Allerdings steht in der Legier-Anlage eines Batterie-Wiederverwerters nicht nur ein einzelner solcher Schmelzkessel. Es sind vielmehr – wie passend – eine ganze Batterie von Kesseln, wobei die flüssige Bleimasse von einem Kessel zum nächsten gepumpt wird. Dabei wird das Blei immer weiter gereinigt, aber auch mit Zusatzstoffen versehen, so dass am Ende des Prozesses die von dem Endkunden gewünschte Bleilegierung in Barren von Industriestandard gegossen werden kann.
Während des gesamten Verarbeitungsdurchgangs werden ständig Proben genommen, um die Reinheit der Bleimasse im betriebseigenen Labor zu prüfen. Ist der angestrebte Reinheitsgrad erreicht, kann die Masse zur Barrengießmaschine gepumpt werden.

Hier ist noch einmal ein wenig unerwartete Handarbeit nötig. Beim Gießen der Bleibarren entsteht auf der Oberfläche eine feste Schicht, die von einem Mitarbeiter entfernt werden muss. Der erwähnte Barren im Industriestandard wiegt 40 Kilo.
Er wird gestapelt, ins Lagerhaus gebracht und wartet nun darauf, einen neuen Lebenszyklus in einer Autobatterie zu beginnen.

Autoverwertung und Alchemie

Der Bogen scheint ein wenig weit gespannt, aber tatsächlich sind die Techniken der Batterieverwertung wenig von dem unterschieden, was die mittelalterlichen Alchemisten in ihren Laboren machten.

Allerdings warten neue Herausforderungen auf die Wiederverwertungsunternehmen. Akkus haben einen anderen Materialmix, verlangen nach verfeinerten Techniken. Die Autoverwertung entwickelt sich zwangsläufig mit der Technik der fahrbaren Untersätze – und bleibt dadurch eine Zukunftsindustrie.

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Autoverwertung – So wird ein Auto professionell verwertet (Video)

Autoverwertung – Schritt für Schritt
Neben dem Kauf eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung gehört der Autokauf zu den größten finanziellen Belastungsproben für einen Privathaushalt. Ein Auto ist teuer – was vor allem an der Verarbeitungs- und Konstruktionsleistung liegt, die in dem rollenden Untersatz vereinigt sind.

Aber selbst wenn die Tachoanzeige diverse Erdumrundungen dokumentiert und das Auto nicht mehr mobil ist, hat es noch einen Wert. Einen nicht unbeträchtlichen materiellen Wert, der allerdings nur durch ausgefeilte Technik nutzbar gemacht wird.

Schritt 1: Trockenlegen
Die erste Aktion, wenn ein Auto auf den Schrottplatz rollt, besteht im Ausbau der Batterie. Damit ist der Wagen tatsächlich fahrunfähig, außerdem enthält eine Autobatterie sowohl gefährliche Flüssigkeiten als auch verwertbare Metalle. Um Unfälle bei der weiteren Demontage zu vermeiden, werden die Patronen der Airbags gezündet.
Dann geht es an die Beseitigung sämtlicher Flüssigkeiten. Dies sind teilweise gefährliche und umweltschädliche Stoffe wie das Motoröl oder noch vorhandene Benzinreste, teilweise harmlosere Flüssigkeiten wie Kühlwasser oder Scheibenwischwasser.

Schritt 2: Ausziehen
Bei seiner Einführung war er umstritten, heute ist er einer der wichtigsten Punkte bei der Autoverwertung: der Katalysator. Er enthält eine ganze Reihe seltener Metalle, um deren Aufarbeitung sich spezialisierte Firmen kümmern.

Aber der Katalysator bleibt nicht das einzige Teil, das demontiert wird. Zuerst werden die Räder abgebaut. Möglicherweise können die alten Gummis bei ausreichender Profiltiefe noch verwendet oder aufgearbeitet werden. Wichtiger sind allerdings die Felgen, auf denen die Reifen aufgezogen waren. Hier kann schon eine allzu temperamentvolle Fahrt über einen hohen Bordstein einen Austausch nötig machen.

Einzelne Bauteile wie Motor- oder Kofferraumhaube, Kotflügel, Rücklichter und ähnliches werden ebenfalls demontiert. Damit können Autos derselben Baureihe, die „Kampfspuren“ erlitten haben, relativ preiswert repariert werden.

Ein weiterer Faktor kommt hinzu. Jeder, der schon einmal einen Blick auf Berichte über Gebrauchtwagen geworfen hat weiß, dass bestimmte Baureihen typische Mängel oder Rostanfälligkeiten haben. Hier lohnt es sich also besonders, das gefährdete Bauteil – falls es noch intakt ist – abzuschrauben und ins Regal zu legen.

Schritt 3: Kleinmachen
Die hydraulische Presse scheint auf den ersten Blick das Ende jeder sinnvollen Wiederverwertung zu bedeuten. Der gesamte Wagen wird zu einem Blechfladen oder einem Blechpaket zusammengestaucht, einschließlich Kunststoffen, Polstern und Glas.
Tatsächlich dient diese Reduktion auf das Wesentliche dazu, den Weitertransport zu dem eigentlichen Wiederverwertungsbetrieb wirtschaftlicher zu gestalten. Die Blechpakete können ohne weiteren Aufwand in einem Container verfrachtet werden.

Die nächste Station ist ein Hacker oder Shredder, in dem das Ex-Automobil in kleine Stücke zerteilt wird. Ein Magnetabscheider sortiert im Anschluss alle jene Überbleibsel aus, die magnetisch sind. Diese – Stahl und Eisen – bilden den größten Teil dessen, was einmal ein Auto war. Die so aussortierten Metallreste werden zur Wiederverwertung in ein Stahlwerk transportiert.

Schritt 4. Gewogen und für leicht befunden
Im nächsten Schritt tritt eine Art von überdimensioniertem Staubsauger in Aktion. Es handelt sich um einen „Zyklon“ genannten Eisenturm, in dem die leichten Restbestände abgesaugt werden. Die dadurch erhaltene Masse besteht beispielsweise aus Kunst- und Schaumstoffen oder leichten Metallen. Das Ganze nennt sich „Shredder-Leichtfraktion“ und bedeutet für die Recycling-Experten eine weitere Aufgabe. Denn natürlich lässt man es mit der simplen Absaugtrennung nicht bewenden.

Eine Reihe von Sieben sortiert die Leichtfraktion in verschiedene Größen. Auf der kleinen Seite finden sich dann Glasreste oder der Sand, der im Laufe eines Autolebens in den Innenraum geschleppt wurde. Die größten Stücke werden per Hand sortiert. Auf diese Weise können beispielsweise elektronische Bauteile – wegen ihres Anteils an Edelmetallen begehrt – oder größere Kunststoffteile gesichert werden. Sind solche Kunststoff-Materialien sortenrein sortiert, steht einem neuen Leben als Stoßstange nicht mehr viel im Weg.

Schritt 5. Aufsteiger und Sitzenbleiber
Auch nach den bisherigen Arbeitsschritten bleibt ein Rest übrig. Noch einmal wird das Prinzip des Staubsaugers genutzt – allerdings umgekehrt. In der entsprechenden Anlage wird das restliche Material mit Pressluft getrennt. Die leichten Teile fliegen oben durch einen Schlitz und werden aufgefangen. Bezeichnet als „Flusenfraktion“ können diese Überreste – von Dämmstoffen, Schaumstoffen, Polsterung oder Sitzbezügen – als Brennstoff eingesetzt werden. Zu den „Sitzenbleibern“ im Trennungsprozess gehören kleine Metall-, Gummi- oder Kunststoffteile.

Schritt 6. Förderband und Magnetfeld
Der gesamte Restbestand wird auf einem Fließband mit hohem Tempo durch ein Magnetfeld geschickt. Man nutzt die unterschiedliche Magnetisierbarkeit der einzelnen Teile zu ihrer weiteren Trennung. Leichter magnetisierbare Teile werden am Ende des Fließbands fortgeschleudert. Die schwerer magnetisierbaren Teile fallen direkt in einen Schacht. Dabei handelt es sich um Kunststoffteile, um besondere Metalle oder kleine Kabel.

Nach einem weiteren Sortiervorgang landet diese Fraktion auf einer speziellen Maschine, die mittels einer Abfolge vibrierender Stufen – man könnte von einer „Wasserfalltreppe“ sprechen – vier verschiedene Materialkategorien unterscheidet: Plastik und Gummi, Keramik, Glas und Steinchen, Metalle und zuletzt die Käbelchen, die wegen ihres Kupfers wertvoll sind.

Schritt 7. Trommel und Flüssigkeit
Diejenigen Teile, die sich als leichter magnetisierbar erwiesen haben und am Ende des schnell laufenden Förderbandes weggeschleudert wurden, werden in eine große Trommel geladen. In dieser Trommel befindet sich eine spezielle Flüssigkeit, die zu der simplen physikalischen Unterscheidung in „schwimmt“ und „schwimmt nicht“ führt.

Zur „Schwimmabteilung“ gehören vor allem Aluminiumteile. Die „Nichtschwimmer“ bestehen ebenfalls aus Metallen. Hier wird noch einmal mit der Hand sortiert – Kupfer ist besonders wertvoll. Teilweise wandert aber auch wertvolles Metall anderer Art an den Sortierern vorbei. Nämlich Münzen, die irgendwann einmal im Auto verloren gingen.

Fazit: Verloren geht gar nichts.
Selbst nach dieser technisch aufwendigen Bearbeitungsphase bleibt für spezialisierte Betriebe immer noch etwas zu tun.

Grob gesagt wurde das ehemalige Auto in seine hauptsächlichen Bestandteile Stahl und Aluminium zerlegt. Beide Materialien bleiben auch nach der Wiederverwendung das, was sie waren: Stahl und Aluminium. Spezielle Stahlsorten oder weitere Metalle werden, unter Umständen nach weiterer Sortierung, ebenfalls einem neuen Verwendungszweck zugeführt.

Plastik und Gummi können sortenrein sortiert werden und begegnen uns möglicherweise in ihrem zweiten Leben als Blumenkübel, Bodenbelag oder Lärmschutzwand. Oder sie finden erneute Verwendung im Automobilbau. Das gilt natürlich auch für die großen Kunststoffteile.

Die Nutzung der „Flusenfraktion“ als Brennstoff war schon erwähnt worden. Aber selbst jener Haufen, der sich aus Sand oder Glasresten zusammensetzt, findet weitere Verwendung und zwar in der Bauindustrie.

Schwieriger wird es dort, wo verschiedene Materialien miteinander verbunden sind, also beispielsweise Aluminium und Gummi. Weiteres Beispiel sind den schon öfter erwähnten Käbelchen, bei denen das begehrte Kupfer-Innenleben von einer nunmehr störenden Kunststoffhülle umgeben ist. Das gleiche gilt für die elektronischen Platinen, die ihre Edelmetalle auch nicht gerne freigeben. Aber die Autoverwertung / Wiederverwertungstechnik weiß auch mit diesen unwilligen Kandidaten umzugehen und ihnen ihre Schätze zu entreißen.